Ørgreen



Das dänische Self-Made-Trio hinter Ørgreen Optics ist der Bugspriet des großen Optikschiffs: Bei jedem Kurs stets ein paar Meter voraus. Nach zehn Jahren Fahrt auf hoher See- und über lange Zeit hinweg im starken Gegenwind – ist Ørgreen Optics als bevorzugtes Design der Optiker im sicheren Hafen angelangt. Mehr als 200 Händler in Dänemark und viele Geschäfte in 42 Ländern der Welt verkaufen heute die exklusiven und stilvollen Brillen der kleinen dänischen Firma.

Dass es einmal so weit kommen würde, hatte niemand geglaubt. Und schon gar nicht die drei alten Freunde, Henrik Ørgreen (geboren 1970), Gregers Fastrup (1968) und Tobias Wandrup (1971), die hinter Ørgreen Optics stehen. Keiner von ihnen hat eine Optikerausbildung, aber alle haben ein sicheres Gefühl dafür, was dem Auge gut tut: Sowohl was das Sehen angeht, als auch das Gesehenwerden. Wie bei vielen anderen Erfolgsgeschichten spielte auch hier der Zufall eine Rolle, durch den es das Trio in die Optikbranche verschlug.

Die drei dänischen Künstler verschoben die Grenzen des Brillendesigns und ganz gleich ob sie cutting edge oder eher frech-konservativ waren, fanden ihre Brillen reißenden Absatz. Teil des Erfolgrezepts war die Wahl von Farben und Materialien, denn man kümmerte sich nicht um Konventionen, und nichts war heilig: Titan, Edelholz, Horn, Perlmutt und Azetat wurden zu selbstverständlichen Materialien. Ørgreen Optics scheute nie davor zurück, Materialien zu mischen und hat zum Beispiel mehrere Modelle aus Edelholz und Titan in ein und derselben Brille präsentiert. Und dazu noch in vielen einzigartigen Farben, auch in stark reflektierenden, zweifarbigen Kombinationen

Ørgreen Optics hat keine Pläne, zum größten Akteur auf dem Markt zu werden. Im Grund möchte die Firma in Dänemark gar nicht größer sein als sie jetzt ist, was aber nicht bedeutet, dass man keine Ambitionen mehr hat. Ganz im Gegenteil, Ørgreen Optics weiß, dass Erfolg verpflichtet, und dass es eine Menge Einsatz erfordert, wenn man der bevorzugte design- und qualitätsbewusste Brillenlieferant des Verbrauchers bleiben möchte.

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